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Podiumsdiskussion des AKH Niedersachsen am 05.03.2009Der AKH Niedersachsen hatte zur Podiumsdiskussion eingeladen um über die aktuelle Verordnungssituation zu diskutieren, ausgelöst durch Regressandrohungen und die "No Regress-Kampagne" der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). Rund 150 Teilnehmer aus dem Raum Hannover - unter ihnen betroffene Patienten, Ärzte, Heilmittelerbringer - kamen mit ihren Fragen und erwarteten Antworten. Nach einem einführenden Vortrag der 1. Vorsitzenden des · Frau Dr. Edith Danda, KV Niedersachsen · Gesine Meißner, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit des Landtages Niedersachsen · Lothar Schlieckau Arbeitskreis Gemeindepsychiatrie Region Hannover · Klaus-Joachim Herken betroffener Orthopädie in Hannover und 2. Vorsitzender des AKH, sowie · DVE-Vorstandsmitglied Reimund Klier entwickelte sich eine spannende, teilweise auch hitzige Debatte um die derzeitige Versorgungssituation in Niedersachsen. Viele der anwesenden Teilnehmer meldeten sich zu Wort und richteten teils harsche Kritik an das Heilmittelsparpaket und die "No Regress-Kampagne" der KVN, die viele Ärzte verunsichert habe. Die Vertreterin der KV Niedersachsen bekannte, mit diesen Maßnahmen übers Ziel hinausgeschossen zu sein und versicherte im Verlauf der Diskussion, die Ärzte zu informieren, insbesondere jene, die wenig oder nichts mehr verordnet haben. Viele Fragen blieben offen, aber als Fazit konnte Elke Lippa-Jobmann am Schluss der Diskussion zusammenfassen: Ärzte müssen durch die KVN schnell ein Signal bekommen um wieder das verordnen zu können was nötig ist: Zudem sollten interdisziplinäre Fortbildungen veranstaltet werden um die vielfältigen Möglichkeiten/Kompetenzen der Heilmittelerbringer darzustellen. "Bleibt zu hoffen, dass die KV Niedersachsen ihre Zusage schnell einlöst und die herbeigeführte Situation wieder abwendet". (rk) WIR bleiben dran und informieren! |